Leistung

Fenstertausch in Stuttgart

Ein Fenster ist nur so gut wie sein Anschluss.

Fenster, Fenstertüren, Haustüren, Rollläden und Sonnenschutz – wir planen den Austausch, wählen Profil und Verglasung passend zum Objekt und lassen fachgerecht nach RAL montieren. Von der Bestandsaufnahme bis zur Abnahme mit einem Ansprechpartner.

Der Uw-Wert steht im Prospekt, entschieden wird an der Wand

Worauf es wirklich ankommt

Beim Fenstertausch vergleichen die meisten Bauherren Profile, Verglasungen und Uw-Werte. Das ist nicht falsch, aber es beschreibt nur das Bauteil – nicht das, was daraus im Gebäude wird. Ein Fenster mit hervorragendem Dämmwert verliert seine Wirkung, wenn die Fuge zur Wand nicht fachgerecht ausgeführt ist. Und ein sehr gutes Schallschutzfenster bringt kaum etwas, wenn der Schall über den Anschluss weiterläuft.

Deshalb behandeln wir den Fenstertausch als das, was er bauphysikalisch ist: ein Eingriff in die Gebäudehülle. Wir nehmen den Bestand auf, prüfen Laibung, Wandaufbau und Anschlusssituation, wählen danach Profil, Verglasung und Beschlag aus und lassen die Montage von Fachbetrieben nach den RAL-Vorgaben ausführen. Wir koordinieren sie, prüfen die Ausführung und übernehmen die Abnahme.

Leistungsumfang

Fenstertausch im Altbau: neues Fenster eingebaut, zweite Fensteröffnung für die Montage vorbereitet

Fenster, Türen und alles, was dazugehört

Von der Aufnahme bis zur Abnahme

Wir übernehmen den kompletten Ablauf: Aufmaß und Bestandsaufnahme, Auswahl von Profil, Verglasung und Beschlag, Demontage der alten Elemente samt Entsorgung, fachgerechte Montage mit vollständigem Fugenaufbau, Innen- und Außenfensterbänke, Anschlussarbeiten an Putz und Laibung sowie die gemeinsame Abnahme. Rollläden und Raffstoren planen wir gleich mit, weil sich der Aufwand deutlich reduziert, wenn sie im selben Zug montiert werden.

Aufmaß & Bestandsaufnahme
Profil- und Verglasungsauswahl
Beschlag- und Sicherheitsauswahl
Demontage & Entsorgung
RAL-gerechte Montage
Innen- und Außenfensterbänke
Laibungs- und Putzanschluss
Haustüren
Rollläden & Raffstoren
Sonnenschutz
Denkmalgerechte Lösungen
Abnahme & Dokumentation

Vier Bereiche, ein Auftrag

Klare Zuordnung

Was zusammen montiert wird, sollte auch zusammen geplant werden. Wer Fenster und Rollläden getrennt beauftragt, zahlt zweimal Gerüst, Anfahrt und Anschlussarbeiten – und diskutiert im Schadensfall darüber, wer zuständig ist.

Fenster und Fenstertüren

Kunststoff, Holz, Holz-Aluminium oder Aluminium, mit Zwei- oder Dreifachverglasung. Welches Material passt, entscheidet sich an Objekt, Nutzung, Pflegeaufwand und Optik – nicht am Datenblatt allein. Wir stellen die Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen gegenüber.

Haustüren

Die Haustür ist gleichzeitig Wärmebrücke, Sicherheitsbauteil und Visitenkarte. Bei der Auswahl zählen Dämmwert, Einbruchhemmung, Beschlagtechnik und der Anschluss an die Bodenschwelle – der barrierefrei ausgeführt werden kann, wenn er von Anfang an so geplant ist.

Rollläden und Sonnenschutz

Rollläden, Raffstoren und Markisen wirken doppelt: Sie halten im Sommer die Hitze draußen, bevor sie ins Glas geht, und verbessern im Winter den Wärmeschutz in der Nacht. Bei Bestandsgebäuden entscheidet der vorhandene Rollladenkasten darüber, was ohne Eingriff in die Fassade möglich ist.

Bestand und Denkmalschutz

In Stuttgart greifen in vielen Quartieren Erhaltungssatzungen oder Denkmalschutz. Dann sind Teilungen, Profilbreiten, Farbton und teils sogar das Material vorgegeben. Wir klären das vor der Bemusterung mit der zuständigen Stelle ab, damit die Auswahl nicht später zurückgenommen werden muss.

Hauseingang mit anthrazitfarbener Haustür, Fenstern und Raffstoren an einem Einfamilienhaus
Fenstermontage nach RAL: anthrazitfarbenes Fenster mit Dichtband und gedämmter Anschlussfuge

Drei Ebenen entscheiden über Ihr Fenster

Wo Fenster wirklich scheitern

Die Fuge zwischen Fenster und Wand ist kein Nebenschauplatz, sondern das eigentliche Bauteil. Die RAL-Montagerichtlinie beschreibt sie als drei Funktionsebenen, die von außen nach innen wirken: außen schlagregendicht, aber dampfdurchlässig; in der Mitte hohlraumfrei gedämmt für Wärme- und Schallschutz; innen luftdicht abgeschlossen. Daraus folgt der Grundsatz, den jeder Fachbetrieb kennen sollte: innen dichter als außen. Nur so kann Feuchtigkeit, die trotzdem in die Fuge gelangt, nach außen austrocknen, statt sich darin zu sammeln.

Wird dieses Verhältnis umgekehrt oder die Fuge nur mit Bauschaum gefüllt, passiert Folgendes: Warme, feuchte Raumluft dringt in die Fuge, kühlt dort ab und kondensiert. Sichtbar wird das nicht sofort, sondern nach Monaten – als Stockflecken an der Laibung, als dunkler Rand um das Fenster, im schlechteren Fall als Schimmel im Wandaufbau. Das Fenster selbst ist dabei völlig in Ordnung.

Deshalb ist die Montage bei uns kein Nebenposten im Angebot. Wir legen den Fugenaufbau fest, prüfen die Ausführung an der Baustelle und lassen sie dokumentieren. Und wir planen Montageüberstand und Fugenbreite vorab – zu schmale Fugen lassen sich nicht sauber füllen, zu breite überlasten die Dichtstoffe.

Drei Funktionsebenen nach RAL
Schlagregendicht außen
Hohlraumfreie Dämmebene
Luftdicht innen
Geplante Fugenbreite
Dokumentierte Ausführung

Neue Fenster verändern das Raumklima

Was viele überrascht

Alte Fenster sind undicht, und das hatte einen unbeabsichtigten Nebeneffekt: Über die Fugen fand ein ständiger Luftwechsel statt. Feuchtigkeit aus Duschen, Kochen und Atemluft wurde laufend abgeführt, und der kälteste Punkt im Raum war die Fensterfuge selbst – dort schlug sich Kondensat nieder, wo es niemanden störte.

Nach dem Austausch ist das Fenster dicht. Der Luftwechsel entfällt, die Feuchtigkeit bleibt im Raum, und der kälteste Punkt ist jetzt die ungedämmte Außenwand oder die Fensterlaibung. Genau daher kommt der Schimmel, der in Altbauten „erst nach den neuen Fenstern“ auftritt. Nicht die Fenster sind schuld – sondern die fehlende Antwort auf die Frage, wohin die Feuchtigkeit jetzt geht.

Der Gesetzgeber hat darauf reagiert: Werden mehr als ein Drittel der Fensterfläche getauscht, verlangt die DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept, das nachweist, wie der Feuchteschutz auch ohne Zutun der Bewohner sichergestellt ist. Häufig genügen dafür passive Fensterfalzlüfter, in anderen Fällen braucht es dezentrale Geräte oder eine Lüftungsanlage. Wir weisen Sie frühzeitig darauf hin, damit das Thema nicht erst nach dem Einbau auftaucht, und stimmen die Planung mit dem ab, was Ihre Energieberatung oder Fachplanung dazu festlegt.

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6
Feuchteschutz ohne Nutzerzutun
Fensterfalzlüfter
Dezentrale Lüftung
Taupunkt und Kondensat
Abstimmung mit der Fachplanung
Schlafzimmer mit neuem Fenster und dezentralem Lüftungsgerät für ein gesundes Raumklima

Unser Ablauf

So gehen wir vor

Fenstertausch ist planbar, wenn zwei Dinge früh geklärt sind: was die Genehmigungslage zulässt und wie der Anschluss ausgeführt wird. Beides steht bei uns vor der Bemusterung.

Die Reihenfolge der Öffnungen stimmen wir mit Ihnen ab, damit nicht alle Räume gleichzeitig betroffen sind.

01

Bestandsaufnahme & Aufmaß

Bestandsfenster, Laibung, Wandaufbau und Anschlusssituation prüfen, alle Öffnungen aufmessen.

03

Auswahl & Bemusterung

Profil, Verglasung, Beschlag, Farbe und Sonnenschutz festlegen – begleitet, mit Blick auf Nutzung und Budget.

05

Montage nach RAL

Elemente einbauen, ausrichten, befestigen und die Anschlussfuge in allen drei Ebenen ausführen.

02

Vorgaben klären

Erhaltungssatzung, Denkmalschutz und Vorgaben der Eigentümergemeinschaft abklären, bevor ausgewählt wird.

04

Demontage & Vorbereitung

Alte Elemente ausbauen und entsorgen, Öffnungen vorbereiten, Untergrund für die Fuge herrichten.

06

Anschluss & Abnahme

Fensterbänke, Laibung und Putzanschluss herstellen, Funktion prüfen, gemeinsame Abnahme.

Ihre Vorteile mit ACINNOVATE

Fenster, Türen und Sonnenschutz in einem Auftrag statt drei

Anschlussfuge nach RAL geplant und dokumentiert

Genehmigungslage vor der Bemusterung geklärt

Begleitete Auswahl von Profil, Verglasung und Beschlag

Einbruchhemmung und Schallschutz in der Auswahl berücksichtigt

Frühzeitiger Hinweis auf das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Reihenfolge der Öffnungen mit Ihnen abgestimmt

Dokumentierte Abnahme als Grundlage für die Gewährleistung

Angrenzende Leistungen

Der Fenstertausch steht selten allein. Diese Leistungen greifen häufig ineinander:

Sanierung

Energetische Sanierung der Gebäudehülle, in die der Fenstertausch eingebettet gehört.

Neubau

Wohnungsbau, Gewerbe- und Büroobjekte bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Klimaanlage

Kühlung, Lüftung und Wärmerückgewinnung als Teil der Gebäudetechnik.

Fenstertausch in Stuttgart und der Region

Einzugsgebiet

Unser Sitz ist in Stuttgart, unsere Projekte liegen in der gesamten Region: Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Waiblingen, Fellbach, Leonberg und Kornwestheim gehören ebenso dazu wie die Stuttgarter Stadtbezirke.

Für den Fenstertausch ist der regionale Bezug hier besonders relevant. In vielen Stuttgarter Quartieren gelten Erhaltungssatzungen, in den Halbhöhenlagen und den historischen Ortskernen kommt Denkmalschutz dazu. Beides kann Teilung, Profilbreite, Farbton und Öffnungsart vorgeben – und die Regelungen unterscheiden sich von Stadtbezirk zu Stadtbezirk. Dazu kommt die Lärmsituation an den Hauptverkehrsachsen, die über die erforderliche Schallschutzklasse entscheidet. Diese beiden Fragen klären wir, bevor Sie sich für ein Fenster entscheiden.

Schlossplatz in Stuttgart mit Jubiläumssäule im Sommer, im Hintergrund die bebauten Hanglagen

Häufige Fragen zum Fenstertausch

Der Preis hängt an Anzahl und Größe der Elemente, am Material, an der Verglasung und daran, wie aufwendig der Anschluss ist. Ein Austausch im vorhandenen Rahmen ist günstiger als der Ausbau bis auf den Rohbau, ein denkmalgerechtes Holzfenster deutlich teurer als ein Standardelement aus Kunststoff. Belastbar wird eine Zahl nach dem Aufmaß.

Die eigentliche Montage geht schnell – pro Fenster meist wenige Stunden. Planbar wird der Zeitraum durch die Lieferzeit der Elemente, die je nach Material und Auslastung mehrere Wochen betragen kann. Die Reihenfolge der Räume stimmen wir mit Ihnen ab.

Die RAL-Montagerichtlinie beschreibt, wie die Fuge zwischen Fenster und Wand fachgerecht ausgeführt wird: außen schlagregendicht und dampfdurchlässig, in der Mitte hohlraumfrei gedämmt, innen luftdicht. Das Prinzip lautet „innen dichter als außen“. Wird nur Bauschaum eingebracht, fehlen die Dichtebenen – und genau dort entstehen später Zugluft, Kondensat und Schimmel.

Wenn mehr als ein Drittel der Fensterfläche getauscht wird, verlangt die DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept. Es weist nach, dass der Feuchteschutz auch dann sichergestellt ist, wenn niemand lüftet. Wir weisen Sie frühzeitig darauf hin und stimmen die Planung mit Ihrer Energieberatung oder Fachplanung ab.

In der Regel ja, aber nicht beliebig. Häufig sind Teilung, Profilbreite, Farbton, Öffnungsart und manchmal das Material vorgegeben; teils sind Sonderlösungen wie schmale Profile oder Kastenfenster gefragt. Wir klären das mit der zuständigen Stelle ab, bevor bemustert wird.

Kunststoff ist pflegeleicht und preislich attraktiv, Holz bietet die beste Optik im Bestand und benötigt Pflege, Holz-Aluminium verbindet beides zu höherem Preis, Aluminium ermöglicht schmale Profile und große Formate. Es gibt keine allgemein beste Wahl – Objekt, Ausrichtung, Pflegebereitschaft und Vorgaben entscheiden. Wir stellen die Varianten gegenüber.

Meistens ja, aber nicht bedingungslos. In einer ungedämmten Wand kann ein sehr gutes Fenster den Taupunkt an die Wand verlagern und dort Probleme erzeugen. Deshalb betrachten wir Fenster und Wandaufbau zusammen, statt nur den besten Uw-Wert auszuwählen.

RC2 beschreibt eine geprüfte Widerstandsklasse mit Pilzkopfverriegelung, Sicherheitsbeschlägen und Verbundsicherheitsglas. Die meisten Einbrüche im Wohnbereich sind Gelegenheitstaten mit einfachem Werkzeug – genau dagegen wirkt RC2. Der Aufpreis ist beim Neuelement gering, die Nachrüstung später deutlich teurer. Ob und in welchem Umfang das für Ihr Objekt sinnvoll ist, klären wir bei der Auswahl.

Fenster •
Haustüren •
Rollläden •
Sonnenschutz •
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Haustüren •
Rollläden •
Sonnenschutz •
Fenster •

Lassen Sie uns über Ihre Fenster sprechen!

Ob einzelne Elemente, komplette Wohnung oder Mehrfamilienhaus – wir nehmen den Bestand auf, klären die Vorgaben und sagen Ihnen, welche Lösung zu Ihrem Gebäude passt. Jetzt unverbindlich anfragen und Beratungstermin vereinbaren.