Leistung

Badsanierung in Stuttgart

Ein Raum, sechs Gewerke, ein Verantwortlicher.

Vom neuen Komplettbad über den barrierefreien Umbau bis zur Badserie im Mehrfamilienhaus: Wir planen Ihr Bad, koordinieren alle Gewerke und übergeben es fertig – mit einem Ansprechpartner und einem verbindlichen Terminplan.

Der kleinste Raum mit den meisten Beteiligten

Warum Bäder aus dem Ruder laufen

Ein Badezimmer hat acht Quadratmeter und braucht trotzdem sechs Gewerke: Rückbau, Sanitär, Elektro, Estrich, Abdichtung, Fliesen – dazu oft Trockenbau und Lüftung. Jedes davon hängt vom vorherigen ab, und jede Verschiebung wirkt sich auf alle folgenden aus. Wenn der Fliesenleger kommt, bevor die Abdichtung durchgetrocknet ist, wird es teuer. Wenn er zwei Wochen später kommt, weil niemand koordiniert hat, steht das Bad still.

Genau hier arbeiten wir. ACINNOVATE plant Ihr Bad, stellt die Gewerke zusammen, legt die Reihenfolge fest und überwacht die Ausführung. Sie treffen die Entscheidungen, die Ihnen wichtig sind – Grundriss, Fliesen, Sanitärobjekte – und haben für alles andere einen Ansprechpartner. Das gilt für das einzelne Bad in der Eigentumswohnung genauso wie für zwölf Bäder in einem Mehrfamilienhaus.

Leistungsumfang

Planung einer Badsanierung: Grundriss mit Fliesenmustern, Armatur und Holzmuster

Alles, was zwischen altem und neuem Bad liegt

Von der Idee bis zur Abnahme

Wir beginnen mit dem Aufmaß und der Frage, was Sie am aktuellen Bad stört – das ist selten nur die Optik. Daraus entsteht ein Grundriss, der die vorhandenen Steig- und Fallleitungen berücksichtigt, denn deren Lage entscheidet oft mehr über die Möglichkeiten als der persönliche Geschmack. Danach folgt die Bemusterung, und erst dann wird gebaut. Rückbau, Entsorgung, sämtliche Gewerke, Endmontage und Abnahme laufen über uns.

Aufmaß & Bestandsaufnahme
Grundrissplanung
Begleitete Bemusterung
Rückbau & Entsorgung
Sanitärinstallation
Elektroinstallation
Vorwandinstallation & Trockenbau
Estrich & Gefälle
Verbundabdichtung
Fliesenarbeiten
Lüftung & Fußbodenheizung
Endmontage & Abnahme

Drei typische Ausgangslagen

Klare Zuordnung

Nicht jedes Bad muss komplett heraus. Was sinnvoll ist, entscheidet sich am Zustand der Abdichtung, an der Lage der Leitungen und daran, wie lange das Ergebnis halten soll.

Komplettsanierung

Alles raus bis auf den Rohbau, neuer Grundriss möglich, neue Leitungen, neue Abdichtung. Der Weg, wenn die Substanz alt ist oder sich der Zuschnitt ändern soll – und der einzige, bei dem Sie die nächsten dreißig Jahre Ruhe haben.

Teilsanierung

Gezielter Eingriff, etwa der Tausch der Wanne gegen eine bodengleiche Dusche, ohne das ganze Bad anzufassen. Schneller und günstiger, aber nur sinnvoll, wenn Abdichtung und Leitungen im Rest des Bades in Ordnung sind. Wir sagen Ihnen ehrlich, wann das trägt und wann es Flickwerk wäre.

Mehrere Bäder im Bestand

Für Vermieter, Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften: Bäder in Serie, in Bauabschnitten geplant, mit einheitlichem Standard und abgestimmter Mieterkommunikation. Bei durchgehenden Steigleitungen ist die Reihenfolge der Wohnungen entscheidend – die planen wir vorab.

Badsanierung im Rohbau: freigelegte Wände mit neuen Leitungen und Vorwandelement für das WC
Barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche, Duschklappsitz, Haltegriffen und unterfahrbarem Waschtisch

Barrierefrei und altersgerecht umbauen

Vorausschauend planen

Ein barrierefreies Bad ist keine Notlösung für später, sondern eine Planungsentscheidung, die man beim ohnehin anstehenden Umbau fast kostenlos mitnehmen kann. Der Unterschied zwischen einer bodengleichen Dusche und einer mit Einstieg ist zum Zeitpunkt der Sanierung gering – nachträglich ist er erheblich.

Für den wirklich barrierefreien Ausbau gibt die DIN 18040-2 den Rahmen vor: schwellenlose Dusche mit ausreichender Fläche, Bewegungsflächen vor den Sanitärobjekten, unterfahrbarer Waschtisch, angepasste WC-Höhe mit Stützklappgriffen, rutschhemmender Belag und Bedienelemente in erreichbarer Höhe. Nicht jedes Bad lässt sich vollständig nach Norm umbauen – in Bestandsgrundrissen fehlt oft schlicht die Fläche. Dann planen wir barrierereduziert: so viel Norm wie möglich, ohne Ihnen eine Zertifizierung zu versprechen, die der Raum nicht hergibt.

Für den altersgerechten Umbau gibt es Zuschüsse und zinsgünstige Kredite, unter anderem über die Pflegekasse und Förderbanken. Die Bedingungen ändern sich regelmäßig, und in fast allen Fällen gilt: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Wir richten Planung und Zeitablauf danach aus und arbeiten dafür mit Ihrer Pflegeberatung oder Ihrem Fördermittelberater zusammen. Eine Förderberatung leisten wir selbst nicht.

Bodengleiche Dusche
Bewegungsflächen nach DIN 18040-2
Unterfahrbarer Waschtisch
Stützklappgriffe & Haltegriffe
Rutschhemmender Bodenbelag
Schwellenlose Übergänge

Die Abdichtung entscheidet, ob es hält

Wo Bäder wirklich scheitern

Der häufigste teure Fehler bei Badsanierungen ist nicht die falsche Fliese, sondern eine unzureichende Abdichtung. Feuchtigkeit, die hinter die Fliesen gelangt, zeigt sich oft erst nach Jahren – dann als Schaden in der Wand, in der Decke des Nachbarn oder im Estrich. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gewährleistung meist abgelaufen.

Deshalb arbeiten wir bei der Verbundabdichtung strikt nach DIN 18534: Abdichtung im Verbund unter den Fliesen, Dichtbänder in allen Ecken und Anschlüssen, Manschetten an jedem Rohrdurchbruch und an den Ablaufkörpern. Der Bodenaufbau bekommt ein sauberes Gefälle zum Ablauf, damit Wasser abläuft statt zu stehen. Zum Abschluss steht eine Dichtheitsprüfung, bevor die Endmontage beginnt.

Genauso wenig verhandelbar sind Trocknungszeiten. Estrich braucht seine Zeit, die Abdichtung braucht ihre, und wer diese Zeit verkürzt, verlegt Fliesen auf Feuchtigkeit. Wir planen sie von Anfang an in den Terminplan ein und sagen Ihnen ehrlich, wie lange Ihr Bad nicht nutzbar ist.

Verbundabdichtung nach DIN 18534
Dichtbänder & Eckabdichtung
Manschetten an Durchdringungen
Gefälle zum Ablauf
Eingeplante Trocknungszeiten
Dichtheitsprüfung vor Endmontage
Verbundabdichtung im Duschbereich mit Duschrinne, Rohrmanschette und Dichtband in der Wandecke

Unser Ablauf

So gehen wir vor

Sie wissen von Anfang an, wann welches Gewerk kommt und ab wann Ihr Bad wieder nutzbar ist. Den Terminplan bekommen Sie schriftlich, bevor der erste Handwerker anrückt.

Wenn Sie während der Sanierung in der Wohnung bleiben, klären wir vorab, welche Zwischenlösung Sie brauchen.

01

Aufmaß & Bestandsaufnahme

Vor Ort messen, Leitungsverläufe klären, Zustand von Estrich und Abdichtung prüfen.

03

Rückbau & Entsorgung

Altes Bad ausbauen, Bauschutt sortenrein entsorgen, Nachbarschaft und Zugänge sichern.

05

Abdichtung & Fliesen

Verbundabdichtung nach DIN 18534, Dichtheitsprüfung, danach Boden- und Wandfliesen.

02

Planung & Bemusterung

Grundriss festlegen, gemeinsam Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen auswählen – begleitet, nicht per Katalog. Ergebnis: verbindlicher Umfang und Terminplan.

04

Rohinstallation

Sanitär- und Elektroleitungen, Vorwandinstallation, Estrich mit Gefälle – anschließend Trocknungszeit.

06

Endmontage & Abnahme

Sanitärobjekte, Armaturen, Beleuchtung, gemeinsame Abnahme und Dokumentation.

Ihre Vorteile mit ACINNOVATE

Alle Gewerke koordiniert statt einzeln beauftragt

Ein Ansprechpartner vom Aufmaß bis zur Abnahme

Begleitete Bemusterung von Fliesen, Sanitärobjekten und Armaturen

Schriftlicher Terminplan mit realistischen Trocknungszeiten

Abdichtung nach DIN 18534 mit Dichtheitsprüfung

Barrierefreier Umbau nach DIN 18040-2, soweit der Grundriss es zulässt

Erfahrung mit Bädern in Serie und in Eigentümergemeinschaften

Dokumentierte Abnahme als Grundlage für die Gewährleistung

Angrenzende Leistungen

Ein neues Bad steht selten allein. Diese Leistungen greifen häufig ineinander:

Sanierung

Kernsanierung, energetische Sanierung und Modernisierung im Bestand.

Bodenverlegung

Estrich, Aufbauhöhen, Trittschall und Bodenbeläge in den angrenzenden Räumen.

Klimaanlage

Kühlung, Lüftung und Wärmerückgewinnung als Teil der Gebäudetechnik.

Badsanierung in Stuttgart und der Region

Einzugsgebiet

Unser Sitz ist in Stuttgart, unsere Projekte liegen in der gesamten Region: Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Waiblingen, Fellbach, Leonberg und Kornwestheim gehören ebenso dazu wie die Stuttgarter Stadtbezirke.

Im Stuttgarter Wohnungsbestand haben wir es überwiegend mit Gebäuden aus den Fünfziger- bis Achtzigerjahren zu tun. Typisch sind kleine Grundrisse, innenliegende Bäder ohne Fenster und Steigleitungen, die dort liegen, wo sie damals sinnvoll waren. Das schränkt ein, aber es lässt sich planen – vorausgesetzt, man prüft es vor dem Angebot und nicht während des Rückbaus. Bei Wohnungen in Eigentümergemeinschaften klären wir zusätzlich frühzeitig, was Sondereigentum ist und was Beschluss der Gemeinschaft braucht.

Schlossplatz in Stuttgart mit Jubiläumssäule im Sommer, im Hintergrund die bebauten Hanglagen

Häufige Fragen zur Badsanierung

Das hängt an Fläche, Ausstattungsniveau und vor allem daran, wie viel bewegt wird. Preistreiber sind in dieser Reihenfolge: eine geänderte Raumaufteilung mit versetzten Leitungen, ein neuer Estrich, die Wahl der Sanitärobjekte und das Fliesenformat. Zwei Bäder gleicher Größe können deshalb um den Faktor zwei auseinanderliegen. Belastbar wird eine Zahl nach dem Aufmaß – vorher genannte Pauschalpreise sind Werbung, keine Kalkulation.

Bei einer Komplettsanierung müssen Sie mit rund zwei bis drei Wochen rechnen, bei zusätzlichem Estrich entsprechend länger, weil dessen Trocknung nicht beschleunigt werden kann. Eine Teilsanierung ist deutlich kürzer. Den konkreten Zeitraum nennen wir im Terminplan vor Baubeginn.

In den meisten Fällen ja. Wenn ein zweites WC vorhanden ist, ist es unproblematisch; andernfalls organisieren wir eine Zwischenlösung oder legen die Arbeiten so, dass die Ausfallzeit möglichst kurz bleibt. Wir klären das vor Baubeginn, nicht am ersten Bautag.

Begleitet, nicht per Katalog. Nach der Grundrissplanung stimmen wir Fliesen, Sanitärobjekte, Armaturen und Beleuchtung gemeinsam ab – auf Wunsch mit Terminen in Ausstellungen. Sie sehen die Materialien in echt, bevor Sie sich festlegen, und wir sagen Ihnen, was die jeweilige Wahl für Preis, Lieferzeit und Reinigungsaufwand bedeutet. Erst danach steht der verbindliche Umfang.

Nein, aber die Freiheit hat Grenzen. WC und Dusche lassen sich versetzen, solange Abfluss und Gefälle es zulassen – bei innenliegenden Bädern und in oberen Geschossen ist das aufwendiger. Wir prüfen die Leitungsführung beim Aufmaß und sagen Ihnen, was ohne unverhältnismäßigen Aufwand möglich ist.

Barrierefrei im engeren Sinn heißt: nach DIN 18040-2 geplant, mit definierten Bewegungsflächen, bodengleicher Dusche, unterfahrbarem Waschtisch und angepassten Höhen. In vielen Bestandsbädern fehlt dafür die Fläche. Dann bauen wir barrierereduziert – schwellenlos, rutschhemmend und mit Haltegriffen, aber ohne die vollen Normmaße. Wir sagen Ihnen vorher, was Ihr Grundriss hergibt.

Ja. Für Vermieter, Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften planen wir Bäder in Bauabschnitten mit einheitlichem Standard. Bei gemeinsamen Steigleitungen ist die Reihenfolge entscheidend, damit nicht mehrere Wohnungen gleichzeitig ohne Wasser sind.

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Lassen Sie uns über Ihr Bad sprechen!

Ob Komplettbad, Teilsanierung oder barrierefreier Umbau – wir sehen uns Ihr Bad an und sagen Ihnen, was möglich ist und was es braucht. Jetzt unverbindlich anfragen und Beratungstermin vereinbaren.