Leistung

Bodenverlegung in Stuttgart

Was oben liegt, entscheidet sich unten.

Parkett, Vinyl, Laminat oder textile Beläge – wir planen und koordinieren den kompletten Bodenaufbau: vom Rückbau des alten Belags über Estrich und Untergrundvorbereitung bis zur fertig verlegten Fläche. In Wohnungen, Häusern und Objektflächen.

Kein Boden ist besser als der Untergrund darunter

Warum Böden Probleme machen

Wölbungen im Parkett, offene Fugen, hohl klingende Stellen, Vinyl das sich an den Rändern hebt: Fast jeder Bodenschaden hat dieselbe Ursache, und sie liegt nicht im Material. Sie liegt darunter. Ein Estrich, der noch zu viel Restfeuchte hatte. Ein Untergrund, der nicht eben genug war. Eine Aufbauhöhe, die nicht zu den Türen passte. Das zeigt sich Wochen bis Monate nach der Verlegung – und dann streiten Bauherr und Handwerker darüber, wer es zu verantworten hat.

Deshalb beginnt bei uns jede Bodenverlegung mit dem Untergrund und nicht mit dem Musterkatalog. Wir prüfen den Bestand, klären die Belegreife, planen den Aufbau mitsamt Trittschall und Aufbauhöhe und wählen erst danach den Belag aus, der dazu passt. Die Ausführung übernehmen Fachbetriebe für Parkett- und Bodenbelagsarbeiten aus unserem Netzwerk – wir koordinieren sie, prüfen die Vorleistungen und übernehmen die Abnahme.

Beläge & Aufbau

Bodenaufbau mit Estrich, Randdämmstreifen, Trittschalldämmung und frisch verlegtem Parkett

Der komplette Bodenaufbau

Vom Rückbau bis zur Sockelleiste

Wir übernehmen die gesamte Kette: alten Belag heraus, Untergrund prüfen und herrichten, Estrich einbringen oder instand setzen, Dämmung und Trittschall aufbauen, Belag verlegen, Leisten und Übergänge setzen. Das ist der Unterschied zu einer reinen Belagsverlegung – wenn sich beim Rückbau zeigt, dass der Estrich nicht taugt, steht die Baustelle bei uns nicht still, weil dafür schon jemand eingeplant ist.

Bestandsaufnahme & Aufmaß
Rückbau alter Beläge
Entsorgung
Estricharbeiten
Untergrundvorbereitung
Grundierung & Spachtelung
Belegreifeprüfung
Trittschalldämmung
Parkett-, Vinyl- und Laminatverlegung
Textile und elastische Beläge
Parkett schleifen & versiegeln
Sockelleisten & Übergangsprofile

Vier Belagsarten – und eine Alternative

Was wozu passt

Die Wahl des Belags ist selten eine reine Geschmacksfrage. Nutzung, Feuchtigkeit, Fußbodenheizung und Aufbauhöhe schränken ein – manchmal so stark, dass nur noch zwei Optionen bleiben. Wir sagen Ihnen das vor der Bemusterung, nicht danach.

Parkett

Massiv- oder Mehrschichtparkett, geölt oder versiegelt. Langlebig und mehrfach renovierbar – Parkett ist der einzige Belag, der nach zwanzig Jahren durch Abschleifen wieder neu aussieht. Braucht ein stabiles Raumklima und arbeitet mit der Luftfeuchtigkeit.

Vinyl und Designbelag

Robust, fußwarm, unempfindlich gegen Feuchtigkeit und gut für Fußbodenheizung geeignet. Als Klebevariante besonders formstabil, als Klicksystem schneller verlegt. Der Untergrund muss hier besonders eben sein, weil sich jede Unebenheit abzeichnet.

Laminat

Die günstigste Variante mit großer Dekorauswahl. Für Wohnräume mit normaler Beanspruchung sinnvoll, empfindlich gegen stehende Nässe. Die Nutzungsklasse entscheidet, ob der Boden hält, was der Preis verspricht.

Textile und elastische Beläge

Teppichboden, Linoleum und Kautschuk. Stark in der Akustik und deshalb häufig in Büros, Praxen und Schlafräumen. Linoleum und Kautschuk sind zudem extrem strapazierfähig und in Objektqualität langlebiger als die meisten Alternativen.

Parkettaufarbeitung statt Neuverlegung

Ein abgenutztes Parkett muss selten heraus. Solange die Nutzschicht ausreicht, schleifen wir es ab und versiegeln oder ölen es neu – günstiger als eine Neuverlegung, ohne Aufbauhöhe zu verändern und ohne Bauschutt. Wir prüfen vorab, ob die Reststärke das hergibt.

Musterauswahl für die Bodenverlegung: Parkett, Vinyl, Laminat, Linoleum und Teppich
Prüfung der Belegreife: CM-Messgerät, Waage und Richtlatte auf frischem Estrich

Belegreife ist keine Frage des Kalenders

Wo Böden wirklich scheitern

Ein frischer Estrich sieht nach zwei Wochen trocken aus und ist es nicht. Ob er belegreif ist, entscheidet die verbliebene Restfeuchte – und die lässt sich nicht schätzen, sondern nur messen. Üblich ist die CM-Messung, bei der eine Probe aus dem Estrich entnommen und im Gerät geprüft wird. Erst wenn der Wert unter dem für den geplanten Belag zulässigen Grenzwert liegt, darf verlegt werden. Bei beheiztem Estrich kommt das Aufheizprotokoll dazu, das die Trocknung dokumentiert.

Genauso wichtig ist der Zustand der Oberfläche: Ebenheit innerhalb der zulässigen Toleranzen, ausreichende Festigkeit, keine Risse, kein Trennmittel und keine Reste alter Klebstoffe. Was nicht passt, wird gefräst, grundiert und gespachtelt – das ist kein Zusatzverkauf, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Gewährleistung überhaupt trägt.

Für ausführende Betriebe gilt hier eine Prüf- und Hinweispflicht: Sie müssen den Untergrund vor der Verlegung prüfen und Bedenken schriftlich anmelden, wenn er ungeeignet ist. Wer diesen Schritt überspringt, um schneller fertig zu werden, verlagert das Risiko auf Sie. Wir bestehen darauf, dass er dokumentiert wird – und planen die Zeit dafür von vornherein ein.

CM-Messung der Restfeuchte
Belegreife nach DIN
Aufheizprotokoll bei Heizestrich
Ebenheitsprüfung
Fräsen, Grundieren, Spachteln
Dokumentierte Prüf- und Hinweispflicht

Unser Ablauf

So gehen wir vor

Wir prüfen, bevor wir planen, und planen, bevor wir bemustern. Das klingt umständlich, spart aber genau die Runde, in der ein Wunschbelag am Ende doch nicht auf den vorhandenen Aufbau passt.

Sie bekommen einen Terminplan, der Trocknungszeiten enthält statt sie zu verschweigen.

01

Bestandsaufnahme & Aufmaß

Vorhandenen Aufbau, Türhöhen, Übergänge und Feuchtigkeitssituation prüfen.

03

Rückbau & Entsorgung

Alten Belag und Klebereste entfernen, Untergrund freilegen, sortenrein entsorgen.

05

Belegreifeprüfung

CM-Messung und Ebenheitskontrolle, dokumentiert. Erst danach beginnt die Verlegung.

02

Aufbau planen & bemustern

Aufbauhöhe, Trittschall und Belag festlegen – begleitet ausgewählt, mit Blick auf Nutzung und Raumklima.

04

Estrich & Untergrundvorbereitung

Estrich einbringen oder instand setzen, fräsen, grundieren, spachteln – anschließend Trocknungszeit.

06

Verlegung & Abnahme

Belag verlegen, Leisten und Profile setzen, Oberfläche behandeln, gemeinsame Abnahme.

Ihre Vorteile mit ACINNOVATE

Untergrund und Belag aus einer Hand statt zwei getrennter Gewerke

Belegreife gemessen und dokumentiert, nicht geschätzt

Aufbauhöhe und Türanschlüsse vorab geplant

Parkettaufarbeitung als günstigere Alternative geprüft

Begleitete Bemusterung mit Blick auf Nutzung und Raumklima

Trittschall und Raumakustik mitgedacht

Terminplan mit realistischen Trocknungszeiten

Dokumentierte Abnahme als Grundlage für die Gewährleistung

Angrenzende Leistungen

Ein neuer Boden ist selten die einzige Maßnahme. Diese Leistungen greifen häufig ineinander:

Sanierung

Kernsanierung, energetische Sanierung und Modernisierung im Bestand.

Badsanierung

Komplettbad, Teilsanierung und barrierefreier Umbau.

Neubau

Wohnungsbau, Gewerbe- und Büroobjekte bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Bodenverlegung in Stuttgart und der Region

Einzugsgebiet

Unser Sitz ist in Stuttgart, unsere Projekte liegen in der gesamten Region: Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Waiblingen, Fellbach, Leonberg und Kornwestheim gehören ebenso dazu wie die Stuttgarter Stadtbezirke.

Im Stuttgarter Altbaubestand treffen wir häufig auf Holzbalkendecken, alte Verbundestriche und Klebstoffe aus Zeiten, in denen andere Materialien üblich waren. Beides beeinflusst, was möglich ist: Holzbalkendecken federn und begrenzen die Belagswahl, alte Klebereste müssen fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Bei Gebäuden aus der Zeit vor 1990 lassen wir alte Bodenkleber im Zweifel untersuchen, bevor gefräst wird.

Schlossplatz in Stuttgart mit Jubiläumssäule im Sommer, im Hintergrund die bebauten Hanglagen

Häufige Fragen zur Bodenverlegung

Der Belag ist selten der größte Posten. Preistreiber sind der Zustand des Untergrunds, die Frage, ob Estrich neu eingebracht werden muss, die Entfernung alter Klebereste und die Verlegeart – vollflächig verklebtes Parkett ist deutlich aufwendiger als ein schwimmend verlegtes Klicksystem. Belastbar wird eine Zahl nach der Bestandsaufnahme.

Die reine Verlegung geht schnell, meist wenige Tage. Der Zeitplan wird durch das bestimmt, was davor liegt: Rückbau, Estrich und dessen Trocknung. Neuer Estrich braucht Wochen, nicht Tage, und diese Zeit lässt sich nicht abkürzen.

Bei Parkett häufig ja. Solange die Nutzschicht noch ausreichend stark ist – bei Mehrschichtparkett meist zwei bis drei Millimeter, bei Massivparkett deutlich mehr – lässt sich der Boden abschleifen und neu versiegeln oder ölen. Das ist günstiger als eine Neuverlegung, verändert die Aufbauhöhe nicht und erzeugt keinen Bauschutt. Wir messen die Reststärke vorab und sagen Ihnen ehrlich, ob es sich noch lohnt oder ob der Boden besser ersetzt wird.

Grundsätzlich alle gängigen Beläge, aber sie unterscheiden sich im Wärmedurchlasswiderstand – je höher dieser ist, desto mehr Wärme bleibt im Aufbau stecken. Vinyl und Fliesen leiten am besten, Massivparkett und dicke Teppichböden am schlechtesten. Wir prüfen die Kombination aus Aufbau, Belag und Heizsystem, bevor Sie sich festlegen.

Nicht zwingend. Auf tragfähigen, ebenen und trockenen Untergründen lässt sich mancher Belag überdecken. Das spart Rückbau und Entsorgung, kostet aber Aufbauhöhe – und die fehlt dann an Türen, Übergängen und Heizkörperanschlüssen. Wir prüfen beides und rechnen die Varianten gegeneinander.

Belegreif ist ein Estrich, dessen Restfeuchte unter dem Grenzwert für den geplanten Belag liegt. Gemessen wird üblicherweise per CM-Messung. Wird zu früh verlegt, wandert die Feuchtigkeit in den Belag – bei Parkett zeigt sich das als Wölbung, bei Vinyl als Blasenbildung. Der Schaden tritt erst Wochen später auf, ist dann aber vollständig.

Trittschall ist in Mehrfamilienhäusern der häufigste Streitpunkt nach einer Bodensanierung. Der Wechsel von Teppich auf Hartbelag verschlechtert die Situation für die Nachbarn deutlich, wenn nicht entsprechend gedämmt wird. Wir planen den Aufbau darauf aus und weisen Sie darauf hin, wenn Ihre Gemeinschaftsordnung Vorgaben macht.

Ja. Bei Objektflächen kommen Nutzungsklassen, Brandverhalten und Rutschhemmung dazu, außerdem meist enge Zeitfenster außerhalb der Betriebszeiten. Das planen wir in Bauabschnitten.

Parkett •
Vinyl •
Laminat •
Estrich •
Parkett •
Vinyl •
Laminat •
Estrich •
Parkett •

Lassen Sie uns über Ihren Boden sprechen!

Ob einzelner Raum, komplette Wohnung oder Objektfläche – wir sehen uns den Bestand an und sagen Ihnen, welcher Aufbau trägt und welcher Belag dazu passt. Jetzt unverbindlich anfragen und Beratungstermin vereinbaren.