Leistung

Klimaanlagen in Stuttgart

Richtig ausgelegt, leise platziert, sauber montiert.

Split- und Multisplit-Klimageräte zum Kühlen und Heizen, dazu Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung – wir planen die Anlage, klären Aufstellort und Genehmigungslage und lassen von zertifizierten Fachbetrieben montieren. In Wohnungen, Häusern, Büros und Praxen.

Das Gerät ist selten das Problem

Warum Klimaanlagen enttäuschen

Wer mit seiner Klimaanlage unzufrieden ist, hat meistens keins der drei Dinge falsch gemacht, die er selbst entschieden hat – Marke, Preis, Optik. Die Enttäuschung kommt aus dem, was niemand geprüft hat: Die Anlage ist zu groß dimensioniert und taktet ständig an und aus, statt gleichmäßig zu laufen. Sie entfeuchtet deshalb kaum, obwohl genau das im Sommer den Komfort ausmacht. Das Außengerät hängt an der falschen Wand und ist nachts im Schlafzimmer des Nachbarn zu hören. Und beim Kältekreis wurde gespart, wo man nicht sparen kann.

Deshalb steht bei uns die Auslegung vor der Geräteauswahl. Wir ermitteln die tatsächliche Kühllast – aus Raumgröße, Fensterflächen, Ausrichtung, Verschattung und Nutzung –, legen daraus die Leistung fest und suchen danach das passende Gerät. Den Aufstellort für das Außengerät klären wir vorher mit Blick auf Schall, Abstandsregeln und, bei Eigentumswohnungen, auf die Zustimmung der Gemeinschaft. Montiert wird ausschließlich von Betrieben mit der erforderlichen Zertifizierung.

Leistungsumfang

Planung einer Klimaanlage: Grundriss mit Positionen der Innengeräte, Fassadenansicht und Messwerkzeuge

Planung, Genehmigung, Montage

Von der Kühllast bis zur Inbetriebnahme

Wir übernehmen die Kühllastermittlung, die Auswahl von System und Gerät, die Festlegung von Aufstellort und Leitungsführung, die Klärung der baurechtlichen und nachbarschaftlichen Fragen sowie die Koordination der Montage bis zur Inbetriebnahme und Einweisung. Bei Lüftungsanlagen kommt die Auslegung der Luftmengen und die Planung der Kanalführung dazu – beides gehört in die Planung und nicht auf die Baustelle.

Kühllastermittlung
System- und Geräteauswahl
Aufstellort & Schallbetrachtung
Abstimmung mit der Eigentümergemeinschaft
Leitungsführung & Wanddurchbrüche
Kondensatführung
Elektroanschluss
Montage durch zertifizierte Betriebe
Inbetriebnahme & Einweisung
Lüftungsauslegung
Kanalführung & Luftverteilung
Dokumentation & Übergabe

Vier Systeme, ein Konzept

Was wozu passt

Welches System sinnvoll ist, hängt weniger am Budget als an der Gebäudesituation: Wie viele Räume sollen versorgt werden, wo kann das Außengerät stehen, welche Leitungswege sind möglich und wird nur gekühlt oder auch geheizt?

Monosplit

Ein Innengerät, ein Außengerät. Die einfachste und meist leiseste Lösung für einen Raum – Schlafzimmer, Homeoffice, Dachgeschoss. Kurze Leitungswege, überschaubarer Eingriff, klare Zuständigkeit.

Multisplit

Mehrere Innengeräte an einem Außengerät. Sinnvoll, wenn mehrere Räume versorgt werden sollen und nur ein Aufstellort für das Außengerät zur Verfügung steht – was in Eigentumswohnungen und bei Fassadenvorgaben oft der entscheidende Punkt ist. Die Leitungsführung will dafür sorgfältig geplant sein.

Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Zentrale oder dezentrale Anlagen führen verbrauchte, feuchte Luft ab und frische zu – und übertragen dabei den Großteil der Wärme auf die Zuluft. Das ist die technische Antwort auf dichte Gebäudehüllen: Nach einem Fenstertausch entfällt der unkontrollierte Luftwechsel, und die Feuchtigkeit muss anders aus dem Gebäude.

Heizen mit dem Klimagerät

Moderne Split-Geräte arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpe und heizen in der Übergangszeit effizient. Als alleinige Heizung taugen sie in den seltensten Fällen, als Ergänzung in einzelnen Räumen oft sehr gut – besonders dort, wo die vorhandene Heizung schwach ist.

Multisplit-Klimaanlage: zwei Innengeräte in der Wohnung und ein Außengerät auf dem Balkon
Außengerät einer Klimaanlage auf einem Sockel an der Hauswand, hinter einem Holz-Sichtschutz im Garten

Das Außengerät entscheidet über das Projekt

Wo Projekte wirklich scheitern

Die häufigsten Probleme mit Klimaanlagen sind keine technischen, sondern nachbarschaftliche. Ein Außengerät läuft im Sommer auch nachts, und nachts gelten strengere Grenzen: Die TA Lärm setzt den Immissionsrichtwert im reinen Wohngebiet auf 35 dB(A), im allgemeinen Wohngebiet auf 40 dB(A) – gemessen nicht am Gerät, sondern am Fenster des Nachbarn. Ein handelsübliches Außengerät liegt am Gerät selbst deutlich darüber. Ob der Wert eingehalten wird, entscheidet sich am Abstand, an der Ausrichtung, an reflektierenden Wänden und an der Frage, ob das Gerät nachts überhaupt laufen muss.

Dazu kommen die baurechtlichen Fragen. Die Landesbauordnungen regeln Abstände zur Grundstücksgrenze, und die Vorgaben unterscheiden sich zwischen den Bundesländern deutlich. In Eigentümergemeinschaften ist die Montage eines Außengeräts an der Fassade eine bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum und braucht einen Beschluss – auch dann, wenn das Gerät nur die eigene Wohnung versorgt. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Erhaltungssatzungsgebieten kommt die Sichtbarkeit an der Fassade dazu.

Wir klären das, bevor ein Gerät ausgewählt wird. Aus dem möglichen Aufstellort ergibt sich die Leitungslänge, daraus wiederum das System – nicht umgekehrt. Und wenn ein Standort schalltechnisch nicht trägt, sagen wir das, bevor Sie bestellen.

Schallbetrachtung nach TA Lärm
Abstand zur Grundstücksgrenze
Beschluss der Eigentümergemeinschaft
Denkmalschutz & Fassadenvorgaben
Schallentkoppelte Befestigung
Nachtabsenkung

Am Kältekreis arbeitet nicht jeder

Wer überhaupt montieren darf

Klimageräte werden mittlerweile überall verkauft, und montiert wird häufig von jemandem, der handwerklich geschickt ist. Rechtlich ist das nicht gedeckt: Nach der europäischen F-Gase-Verordnung dürfen Arbeiten am Kältekreis nur von zertifizierten Personen in zertifizierten Betrieben ausgeführt werden. Wir binden ausschließlich solche Betriebe ein.

Das ist mehr als eine Formalie. Ein Kältekreis muss vor der Befüllung sauber evakuiert werden, damit keine Feuchtigkeit und keine Luft im System bleiben; Bördelverbindungen müssen mit dem richtigen Drehmoment hergestellt und auf Dichtheit geprüft werden. Wird hier geschludert, sinkt die Leistung schleichend, der Verdichter arbeitet gegen falsche Drücke, und das Kältemittel entweicht – mit einer Klimawirkung, die ein Vielfaches von CO₂ beträgt.

Gleichzeitig ist der Rahmen in Bewegung: Kältemittel mit hohem Treibhauspotenzial werden schrittweise beschränkt, und der Markt verschiebt sich in Richtung Mittel mit deutlich niedrigerem Treibhauspotenzial wie Propan. Wir berücksichtigen das bei der Geräteauswahl, damit Ihre Anlage auch in einigen Jahren noch wirtschaftlich zu warten und zu befüllen ist.

Ein Hinweis, der viele Betreiber überrascht: Abhängig von der Füllmenge verpflichtet die Verordnung den Betreiber zu regelmäßigen Dichtheitsprüfungen und zur Dokumentation. Bei typischen Wohnraum-Splitgeräten liegt die Füllmenge meist unterhalb der Schwelle, bei größeren Anlagen nicht. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, welche Pflichten für Ihre Anlage gelten.

Zertifizierte Montagebetriebe
Fachgerechte Evakuierung
Geprüfte Dichtheit
Kältemittel mit niedrigem Treibhauspotenzial
Betreiberpflichten erklärt
Dokumentierte Übergabe
Fachkraft prüft den Kältekreis einer Klimaanlage mit Monteurhilfe und Vakuumpumpe

Unser Ablauf

So gehen wir vor

Wir drehen die übliche Reihenfolge um: erst der Aufstellort und die Kühllast, dann das Gerät. Wer zuerst das Gerät kauft, muss anschließend hoffen, dass es passt.

Sie erfahren vor der Bestellung, welche Genehmigungen oder Zustimmungen nötig sind und was das für den Zeitplan bedeutet.

01

Bestandsaufnahme & Kühllast

Räume, Fensterflächen, Ausrichtung, Verschattung und Nutzung aufnehmen, tatsächliche Kühllast ermitteln.

03

Zustimmungen klären

Eigentümergemeinschaft, Vermieter, Denkmalschutz – je nach Situation, vor der Geräteauswahl.

05

Montage

Innen- und Außengerät setzen, Leitungen und Kondensatführung verlegen, Elektroanschluss herstellen – durch zertifizierte Betriebe.

02

Aufstellort & Schall

Möglichen Standort des Außengeräts prüfen – Abstand, Ausrichtung, Nachbarschaft, Fassadenvorgaben.

04

System- und Geräteauswahl

Mono- oder Multisplit, Leistung, Kältemittel, Geräuschverhalten und Bedienung festlegen.

06

Inbetriebnahme & Übergabe

Evakuieren, befüllen, Dichtheit prüfen, einregulieren, einweisen und dokumentiert übergeben.

Ihre Vorteile mit ACINNOVATE

Auslegung nach tatsächlicher Kühllast statt nach Faustformel

Aufstellort und Schall vor der Geräteauswahl geklärt

Baurechtliche Fragen und Zustimmungen frühzeitig geprüft

Montage ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe

Geräteauswahl mit Blick auf künftig verfügbare Kältemittel

Lüftung und Kühlung gemeinsam gedacht statt getrennt beauftragt

Ein Ansprechpartner für Planung, Genehmigung und Ausführung

Dokumentierte Übergabe mit Erklärung der Betreiberpflichten

Angrenzende Leistungen

Klimatechnik steht selten allein. Diese Leistungen greifen häufig ineinander:

Fensterbau

Fenstertausch mit dichter Gebäudehülle – und der Frage, wohin die Feuchtigkeit danach geht.

Sanierung

Energetische Sanierung, in die Kühlung und Lüftung eingeplant gehören.

Neubau

Wohnungsbau, Gewerbe- und Büroobjekte bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Klimaanlagen in Stuttgart und der Region

Einzugsgebiet

Unser Sitz ist in Stuttgart, unsere Projekte liegen in der gesamten Region: Ludwigsburg, Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Waiblingen, Fellbach, Leonberg und Kornwestheim gehören ebenso dazu wie die Stuttgarter Stadtbezirke.

Stuttgart ist für Klimatechnik ein besonderer Standort. Die Kessellage staut im Sommer die Wärme, die Innenstadtquartiere sind dicht bebaut, und in vielen Wohngebäuden aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren fehlt jeder sommerliche Wärmeschutz. Genau dort entsteht der Bedarf – und genau dort ist der Platz für Außengeräte am knappsten, die Nachbarn am nächsten und die Fassade am häufigsten durch Erhaltungssatzung oder Denkmalschutz geschützt. Deshalb steht bei uns die Standortfrage am Anfang und nicht am Ende.

Schlossplatz in Stuttgart mit Jubiläumssäule im Sommer, im Hintergrund die bebauten Hanglagen

Häufige Fragen zu Klimaanlagen

Das Gerät ist nur ein Teil. Den Preis bestimmen vor allem die Anzahl der Innengeräte, die Leitungslänge zwischen Innen- und Außengerät, die Zugänglichkeit der Montagestellen, die Kondensatführung und der Elektroanschluss. Ein Monosplit an einer Außenwand ist deutlich günstiger als drei Innengeräte mit langen Leitungswegen durch ein Bestandsgebäude. Belastbar wird eine Zahl nach der Begehung.

Für die Anlage selbst meist nicht, für den Ort des Außengeräts oft schon. Die Landesbauordnung macht Vorgaben zu Abständen, in Eigentümergemeinschaften ist die Fassadenmontage eine bauliche Veränderung und braucht einen Beschluss, und bei Denkmalschutz oder Erhaltungssatzung ist die Sichtbarkeit ein Thema. Wir klären das vor der Geräteauswahl.

Innen sind moderne Geräte auf niedriger Stufe kaum wahrnehmbar. Entscheidend ist das Außengerät: Die TA Lärm setzt nachts im reinen Wohngebiet einen Richtwert von 35 dB(A) am Fenster des Nachbarn an. Ob der eingehalten wird, hängt an Abstand, Ausrichtung und Aufstellsituation – nicht am Datenblatt allein. Deshalb prüfen wir den Standort, bevor Sie ein Gerät auswählen.

Ja. Moderne Split-Geräte arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpe und heizen in der Übergangszeit effizient. Als alleinige Heizung reichen sie meist nicht, weil sie nur die Räume erwärmen, in denen ein Innengerät hängt – als Ergänzung in einzelnen Räumen sind sie aber häufig sinnvoll.

Nein. Arbeiten am Kältekreis dürfen nach der F-Gase-Verordnung nur zertifizierte Personen in zertifizierten Betrieben ausführen. Wer ohne diese Zertifizierung montiert, verstößt gegen geltendes Recht – und riskiert zusätzlich die Herstellergarantie. Wir binden ausschließlich zertifizierte Betriebe ein.

Eine Klimaanlage kühlt und heizt die vorhandene Raumluft, tauscht sie aber nicht aus. Eine Lüftungsanlage führt verbrauchte Luft ab und frische zu und überträgt dabei die Wärme auf die Zuluft. Nach einem Fenstertausch löst nur die Lüftung das Feuchtigkeitsproblem – kühlen kann sie dagegen kaum. In vielen Gebäuden ergänzen sich beide.

Das hängt an der Füllmenge. Die F-Gase-Verordnung verpflichtet Betreiber ab bestimmten Schwellen zu regelmäßigen Dichtheitsprüfungen und zur Dokumentation; typische Wohnraum-Splitgeräte liegen meist darunter, größere Anlagen nicht. Unabhängig davon lohnt sich regelmäßige Wartung, weil verschmutzte Filter und Wärmetauscher Leistung und Effizienz spürbar senken. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, was für Ihre Anlage gilt.

Nicht zuverlässig. Klimageräte entfeuchten zwar beim Kühlen, aber nur in dem Raum, in dem sie laufen, und nur solange sie laufen. Gegen Feuchtigkeit, die dauerhaft im Gebäude entsteht, hilft ein Luftwechsel – also Lüftung. Wenn Schimmel bereits auftritt, gehört zuerst die Ursache geklärt.

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Lassen Sie uns über Ihre Anlage sprechen!

Ob einzelner Raum, ganze Wohnung oder Büroetage – wir sehen uns die Situation an, prüfen den Aufstellort und sagen Ihnen, welches System zu Ihrem Gebäude passt. Jetzt unverbindlich anfragen und Beratungstermin vereinbaren.